Ein Blick ins Fotoalbum

Nizza hat nen ziemlich harten Kieselstrand und schlechte Fotografen. Aber brauchbare Fähren nach Korsika. Zu empfehlen ist die ab Mitternacht. Püktlich zum Sonnenaufgang rekelt man sich an den ersehnten Gestaden.


Korsika, 1992. Die erste grössere Tour (Cote d' Azur, *die* Insel, Toskana) mit zwei guten Kumpels. Alle schön mit 27 PS und schrottigen Mühlen. Zu schrauben gabs auch ein bisschen was. Aber unten geblieben ist keine.


Unsere görsste Sorge: wie hält man im Hochsommer auf einem staubigen, mediteranen Eiland das Bier kalt? Lösung: Wer braucht schon saubere Teller.


Genial ist die Westkste schon. Selbst mit den weichen Schoppers Fahrspa&sslig; ohne Ende.


Manchmal muß auch der härteste Biker ein Päuschen einlegen. Nur wo?


Und dann mit nen trockenen Roten in den Sand gflegelt.


Hauptsache Schatten. Etwas südlich von Bastia fand sich erstaunlicherweise einer der angnehmsten Plätze an der (überfllten) Ostküste.


Für Freunde der gediegenden Hanglage genau das richtige Plätzchen. Dafür nette Aussicht auf Florenz. Und vor dem Aufwachen ist man schon fast da.


Irgendwann ist auch die schönste Zeit vorbei und es rollt gegen Heimat. Natürlich steht da immer was im weg. Hier müsste es der Splügen sein. (brr, schattig)


Ich glaub da gehts runter. Oder rauf? "Egal, volle Fahrt voraus, ganz egal wohin. Hauptsache wir fahrn, genau da liegt der Sinn..." (Stoppok)


Komisch das Rückfahrten immer so lang werden. Und spät. Wieder daheim.


Kurz Mai-Tour Vater Rhein runter und zu unseren Nachbarn auf der anderen Seite.


Ein ganzer Platz für uns alleine. Früh angefangen und gen Abend zwei bombensichere Damen-Solos beim Doko vergeigt. Ach ja, kalt wars auch noch. Wieso macht man sowas?


Irgendwo da hinter den lichten Tannengrün schlummert die Schwarzwalkklinik. Da fahren immer noch Busse hin, man glaubt es nicht. In engen Serpentinen sehr angenehm.


Ostern am Eisselmeer. Warum das wohl so grimmig dreinschaut? Dreh doch mal einer die Helligkeit rauf.


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(c) Volkmar Wieners, Anfang 1997